Wir sammeln in der Schweiz Hilfsgüter für Spitäler, Heime, Schulen, Kindergärten, Feuerwehr und Ambulanz und bringen diese mit zwei Konvois pro Jahr zu bedürftigen Menschen in Sumy in der Ukraine.

Coronavirus macht Hilfskonvois dieses Jahr unmöglich

Transport in die Ukraine wird auf Herbst verschoben

Der für Mitte September geplante humanitäre Transport des Vereins Help-Point Sumy in die Ukraine wird verschoben. Aufgrund der weltweit grassierenden Coronapandemie kann der geplante Hilfskonvoi nach Sumy nicht durchgeführt werden. Der Vereinsvorstand hat an einer Sitzung einstimmig entschieden, den Transport zu verschieben und provisorisch im April 2021 anzusetzen.

Vereinspräsidentin Marianne Piffaretti, die regelmässig mit den Behörden in Sumy im Austausch steht, sagt zur Absage: "Es gibt diverse Krankheitsfälle in der Stadt und der Region, das ohnehin schwache Gesundheitssystem ist dadurch stark gefordert." Zudem sei eine seriöse Planung nicht möglich, weil sich die Coronasituation in der Ukraine zuletzt rasch verändert habe. So war das Land zwischenzeitlich auf der Liste der Risikoländer des Bundesamtes für Gesundheit, ob dies im September erneut der Fall sein wird, lässt sich heute nicht abschätzen.

Verein nimmt keine Hilfsgüter mehr entgegen

"Es besteht zudem die Gefahr, dass die Ukraine oder andere Länder kurzfristig ihre Grenzen schliessen und der Konvoi dann blockiert wäre", sagt Piffaretti. Vor diesem Hintergrund sei es sinnvoller, den Konvoi zu verschieben. Ob der Hilfstransport im Frühling 2021 durchgeführt werden kann, ist derzeit noch offen - "wir hoffen aber sehr darauf", sagt die Präsidentin. Derzeit befinden sich im Lager des Vereins Help-Point Sumy in Rekingen rund ein Dutzend volle Container mit Hilfsgütern. "Weil wir nicht wissen, wann wir das Material nach Sumy transportieren können, nehmen wir keine weiteren Spenden von Hilfsgütern mehr an", sagt Piffaretti.

Marianne Piffaretti zur Ehrenbürgerin von Sumy ernannt

Grosse Ehre für die Präsidentin von Help-Point Sumy

Marianne Piffaretti, die Präsidentin des Vereins Help-Point Sumy, ist zur Ehrenbürgerin der Stadt Sumy ernannt worden. Das Stadtparlament hat einen entsprechenden Antrag gutgeheissen, wie das Nachrichtenportal 0542.ua berichtet. Marianne Piffaretti ist die erste Ausländerin, der diese Ehre zuteil wird. Zuvor war sie für ihre Verdienste um die humanitäre Hilfe für Sumy bereits mit zwei Ehrenpreisen des Stadtrats ausgezeichnet worden.

Corona-Virus macht Hilfskonvoi im April unmöglich

Transport in die Ukraine wird auf Herbst verschoben

Der Verein Help-Point Sumy verschiebt den für Ende April geplanten humanitären Transport in die Ukraine. Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus lässt eine Durchführung des Konvois nicht zu, zudem wurden mehrere Grenzübergänge in die Ukraine geschlossen. „Wir hoffen, dass die Situation mit dem Corona-Virus sich in den nächsten Monaten verbessert und wir im Herbst in die Ukraine fahren können“, sagt Präsidentin Marianne Piffaretti. 

Jahresbericht 2019 des Vereins Help-Point Sumy online

Mehr als 150 Tonnen Hilfsgüter nach Sumy transportiert

Im vergangenen Jahr hat der Verein Help-Point Sumy zwei humanitäre Hilfstransporte in die Ukraine durchgeführt. Transportiert wurden bei den Konvois im April und September 2019 insgesamt 16 Container mit total rund 152 Tonnen Material. In ihrem Jahresbericht schaut Präsidentin Marianne Piffaretti auf das vergangene Jahr zurück, in dem auch der Umzug des Materiallagers von der Ferrowohlen AG in Wohlen ins LGZ Rekingen im Zurzibiet zu bewältigen war.

Help-Point Sumy findet neuen Lagerplatz für Hilfsgüter

Erleichterung bei Präsidentin und freiwilligen Helfern

Jahrelang konnte der Verein Help-Point Sumy seine Hilfsgüter für die humanitären Konvois in die Ukraine bei der Ferrowohlen AG lagern. Im Juli 2019 teilte das Unternehmen dem Verein mit, es brauche den Platz künftig selber - damit drohte den Hilfstransporten das Aus. Für Präsidentin Marianne Piffaretti und die freiwilligen Helfer begann die schwierige Suche nach einem Ersatzstandort, vorerst zeichnete sich keine Lösung ab. Inzwischen war die Suche aber erfolgreich: neu ist der Verein Help-Point Sumy mit seinen humanitären Hilfsgütern im Logistik- und Gewerbezentrum Hochrhein (LGZ, siehe Bild unten) in Rekingen einquartiert. «Dank des grossen Engagements einiger Vorstandsmitglieder konnte diese Lösung gefunden werden», sagt Piffaretti. Die nötige Zügelaktion für das Material brachte einigen Zusatzaufwand für den Verein, doch nun werden am neuen Lagerplatz bereits Hilfsgüter für den nächsten Konvoi im April dieses Jahres verladen.

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